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Ahmadinedschad lehnt Einlenken im Atomstreit ab

 

Iran zeigt sich unbeirrt: Präsident Ahmadinedschad hat nach diplomatischen Gesprächen zum Atomstreit erklärt, sein Land habe ein Recht auf das Nuklearprogramm und werde weiter Uran anreichern. Die USA und Großbritannien drohten erneut mit Sanktionen.

Teheran - Eine Verschärfung der Sanktionen gegen Iran wird immer wahrscheinlicher: Präsident Mahmud Ahmadinedschad will gegenüber den Forderungen westlicher Länder im Atomstreit nicht einlenken. "Das iranische Volk ist aufrecht und wird keinen Zentimeter vor den unterdrückerischen Mächten zurückweichen", sagte er am Mittwoch bei einer vom staatlichen Fernsehen übertragenen Rede. Die Islamische Republik habe sich für ihren Weg entschieden und werde daran festhalten. Die USA und Großbritannien drohten dem Iran daraufhin mit weiteren Strafmaßnahmen.

Westliche Regierungen verdächtigen das Land, unter dem Deckmantel der Kernenergie nach Atomwaffen zu streben. Der Iran bezeichnet seine umstrittenen Atomaktivitäten dagegen als friedliches Programm zur Energiegewinnung.

Am Wochenende hatte in Genf erstmals ein hochrangiger US-Diplomat an den Gesprächen zwischen den fünf Vetomächten des Uno-Sicherheitsrats und Deutschland sowie dem Iran teilgenommen. Dabei forderten die westlichen Vertreter den Iran auf, innerhalb von zwei Wochen auf ihren Vorschläge einzugehen, die Urananreicherung zu stoppen und das Atomprogramm auszusetzen.

Die Gespräche unter Beteiligung eines Gesandten aus den USA nannte Ahmadinedschad "einen positiven Fortschritt", damit zeige sich der Versuch, Irans Recht auf Nukleare Technologie anzuerkennen. An die Sechsergruppe gerichtet sagte Ahmadinedschad in seiner Rede: "Wenn Sie auf der Grundlage von Gesetz, Recht und Logik an uns herantreten, wird die iranische Nation über wichtige globale Fragen verhandeln und bei der Lösung der Fragen der Menschheit zusammenarbeiten."