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Investitionen im Iran sind Total-Konzern derzeit zu heikel

 

London (AFP) - Der französische Ölkonzern Total lehnt Investitionen im Iran zum gegenwärtigen Zeitpunkt als politisch zu riskant ab. "Die Leute würden doch sagen: Total macht alles für Geld", sagte Total-Chef Christophe de Margerie der "Financial Times". Deshalb wäre ein Engagement von Total im Iran für den Konzern zu heikel. Iran hatte am Mittwoch eine Langstreckenrakete mit einer Reichweite bis nach Israel getestet und damit die Sorgen des Westens über sein Militärprogramm noch verstärkt.

Total hatte 2006 einen Vertrag über die Erschließung eines Teils des riesigen iranischen Gasfeldes Pars Süd geschlossen. Der Konzern sollte dort ein Werk zur Verflüssigung von Gas bauen, wo verflüssigtes Erdgas (LNG) für den Export hergestellt werden sollte. Der Iran hatte bereits im vergangenen September erklärt, Teheran werde das Werk auch ohne Total bauen, sollte der Konzern den Vertrag nicht rasch erfüllen.