Gefallene der Komala

Rojhalat TV

Archiv Komala-Lied Kurdisch Über die Komala

Kontakt mit Komala

Komala Radio

Zeitung Asoy Rojhalat Persisch English Über die Seite

 

 

Menschenrecht - Frauenrecht

 

 

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) wird am 10. Dezember 60 Jahre alt. Fast alle Staaten erkennen die Menschenrechte inzwischen als universale und unveräußerliche Rechte jedes Einzelnen an.

Trotzdem werden weiterhin weltweit Menschenrechte schwer verletzt: in China, Darfur, Myanmar oder Mexiko, im Iran, in Guantánamo oder bei der Flüchtlingsabwehr im Süden Italiens oder Spaniens. Auch 60 Jahre nach der Verabschiedung der AEMR durch die Vereinten Nationen muss der Schutz der Menschenrechte immer wieder neu eingefordert werden.

 „Unsere Arbeit gründet sich auf internationale Solidarität und öffentlichen Druck, um Verzweiflung in Hoffnung und Mitgefühl in Handeln umzuwandeln. Mit Unterstützung von Herrn Dr. Göhner, dem damaligen Bundestagsabgeordneten der CDU, haben wir einen von uns betreuten vietnamesischen Mönch frei bekommen. Dr. Göhner hat zum richtigen Zeitpunkt das Auswärtige Amt eingeschaltet“, berichtete Sabine Bergmann.

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]-->Menschenrechtsverletzungen an Frauen führte Sabine Bergmann anhand einzelner Beispiele aus.

<!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]-->

Zwangsverheiratung in Afghanistan:

Bericht von Irene Khan, internationale Generalsekretärin von ai, aus einem Kabuler Frauengefängnis:

 „Ich habe Jamila im Gefängnis von Kabul getroffen. Sie ist 16 Jahre alt und wurde verhaftet, weil sie ihren Mann verlassen hat. Das Gefängnis war voll von Frauen, denen Ehebruch vorgeworfen wurde. Einige waren von Ihren brutalen Ehemännern davon gelaufen. Wieder andere waren im Gefängnis,

weil sie den Mann heiraten wollten, den sie liebten.“

<!--[if !supportEmptyParas]--> Zwangsverheiratung beträfe überwiegend Mädchen und junge Frauen. Denn zwangsverheiratet würde gerade in jenen Ländern, in denen Frauen im Bezug auf Bildung und Durchsetzung ihrer Rechte schwer benachteiligt seien. Wenn Frauen sich weigerten, die für sie bestimmte Heirat einzugehen, seien sie Repressionen durch eigene Familienmitglieder ausgesetzt, die von Beschimpfungen und Drohungen über Prügel bis hin zum Ehren-

mord reichten. Zudem bringe eine erzwungene Ehe die ständige Furcht vor sexueller Gewalt und ungewollten Schwangerschaften mit sich.

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> In armen Familien komme es häufiger zu frühen Ehen und zu Zwangsheirat, weil der für Mädchen zu entrichtende „Brautpreis“ umso niedriger ausfalle, je jünger das Mädchen sei. Auch habe die Familie dann eine Person weniger zu versorgen.

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> Die Christdemokratinnen ergänzten, dass Zwangsverheiratung auch in Deutschland praktiziert würde. Auch bei uns würden Frauen und Mädchen mit Männern verheiratet, die sie weder kennen noch lieben würden.

„Aufklärung der Frauen und Mädchen ist notwendig. Die Schulen sind ein wichtiger Ort, an dem die Mädchen erreicht werden können“, sagte Regina Schuller-Risken, Vorsitzende der Frauen Union Herford.

<!--[if !supportEmptyParas]--> Frauenhandel im Kosovo:

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> Weltweit rangiere der Menschenhandel unter den drei lukrativsten internationalen Verbrechen, neben dem Handel mit Waffen und Drogen. Da die "Ware Mensch" sich oft nicht leicht identifizieren lasse und die Verfolgung von Menschenhändlern sich bisher noch keiner Priorität erfreue und international schwierig sei, genössen die Täter nahezu völlige Immunität. 

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> In Nachkriegsgesellschaften lasse sich in jüngerer Zeit beobachten, dass mit der Präsenz internationaler Friedenstruppen im Kosovo eine Zunahme der Gewalt gegen Frauen einhergehe.

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> Frauenmorde in Mexiko:

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> Seit 1993 seien in Mexiko über 500 junge Frauen in der Wüstenstadt  Ciudad Juárez ermordet worden. Viele der Frauen und Mädchen wurden entführt, tagelang gefangen gehalten und gequält, erniedrigt und sexuell gefoltert, bevor man sie strangulierte oder brutal erschlug. Ihre Leichen seien oft erst Monate oder Jahre später hinter Müllbergen oder in menschenleeren Gegenden am Stadtrand aufgefunden worden.

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> Steinigungen im Iran:

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> Bericht einer Frau, die in einem iranischen Gefängnis als Ehebrecherin auf die Steinigung wartet: „Zahlreich sind sie erschienen, mindestens hundert müssen es sein. Eine Frau und ein Mann stehen in ihrer Mitte, beide in strahlend weiße Tücher gehüllt. Bis unter die Brust wird die Frau im Boden eingegraben, der außereheliche Freund bis zur Hüfte. Dann kann beginnen, worauf alle gewartet haben. Die Steinigung dauert zwanzig Minuten. Die Steine dürfen nicht so groß sein, dass die Person getötet wird, wenn sie von einem oder zwei davon getroffen wird.“ So steht es im iranischen Strafgesetzbuch geschrieben, und die Absicht sei klar: Der Tod solle möglichst langsam eintreten.

<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--> 1977 wurde Amnesty für seine "weltweite Unterstützung von Opfern von Menschenrechtsverletzungen" mit dem Friedens-Nobelpreis gewürdigt.

Bei Amnesty International werden immer wieder Ehrenamtliche gesucht. Interessierte können sich unter (0 52 21) 6 52 32 bei Sabine Bergmann melden. Sie engagiert sich seit ihrem 18. Lebensjahr bei Amnesty.

Quelle: Wochenanzeiger Herford

 

[1240]
 

http://www.komala-germany.com